Vielleicht kennst du diesen Gedanken:

„Ich müsste einfach disziplinierter sein, weniger naschen, früher aufhören zu essen, abends nichts mehr zu essen.“

Doch was, wenn das gar nicht dein eigentliches Thema ist?

Was, wenn du nicht zu viel isst – sondern zu viel trägst?

1. Wechseljahre und Dauerbelastung: Wenn der Körper die Last übernimmt

Die Wechseljahre fallen nicht in eine ruhige Lebensphase.

Oft ist es doch genau andersherum.

Du trägst beruflich viel Verantwortung.
Deine Familie fordert.
Deine Eltern, die Unterstützung brauchen.
Deine erwachsenen Kinder und die Hilfe bei der Enkelkind Betreuung.
Deine sich verändernde Partnerschaft.
und deine eigenen Ansprüche an dich und das Leben.

Doch, du funktionierst, organisierst und du hältst zusammen.

Und dein Körper, der läuft immer mit, doch er beginnt, deutlicher zu sprechen.

2. Stress, Cortisol und Bauchfett in den Wechseljahren

Wenn du dauerhaft unter Spannung stehst, steigt dein Stresshormon Cortisol.

Und Cortisol beeinflusst:

  • deinen Blutzucker
  • dein Hungergefühl
  • deinen Schlaf
  • die Einlagerung von Bauchfett

Das erklärt, warum Gewichtszunahme in den Wechseljahren häufig mit Stress zusammenhängt – nicht mit mangelnder Disziplin.

Viele Frauen essen nicht mehr als früher, aber ihr Nervensystem arbeitet auf Dauerfeuer.

Dein Körper speichert im Alarmmodus, damit schützt er dich und er hält fest.

Das macht es nicht aus Bosheit, sondern aus Biologie.

3. Emotionales Essen in den Wechseljahren: Ein Versuch, dich zu regulieren

Essen wird dann zu deiner Pause, zu deinem Trost, zur Belohnung nach einem langen Tag.

Und für einen Moment funktioniert das.

Doch langfristig entsteht Frust bei dir:
Weil die Waage steigt.
Weil die Jeans enger sitzt.
Weil das schlechte Gewissen lauter wird.

Dabei war Essen nie dein Problem, es ist dein Ventil.

3. Warum Abnehmen in den Wechseljahren nicht mit Strenge beginnt

Je mehr Druck du aufbaust, desto mehr Stress entsteht.

Und mehr Stress bedeutet mehr Cortisol, ein Teufelskreis.

Abnehmen in den Wechseljahren beginnt deshalb nicht mit Verzicht, sondern mit Entlastung.

Mit deiner ehrlichen Frage:

Wo in meinem Leben trage ich zu viel allein?

3 Impulse für weniger Last – nicht nur weniger Kalorien

  1. Plane echte Pausen ein.
    Nicht einfach nebenbei, nicht zwischen zwei Terminen, sondern ganz bewusst.
  2. Lerne Nein zu sagen, bevor dein Körper es übernimmt.
    Grenzen setzen ist kein Egoismus, es ist deine Selbstfürsorge.
  3. Reduziere nicht zuerst das Essen – sondern den Dauerstress.
    Schlaf, Rhythmus und Nervensystem sind in den Wechseljahren entscheidender als dein Kalorienzählen.

 4. Dein Körper ist kein Gegner

Viele Frauen kämpfen gegen ihren Körper und dabei versucht er oft nur, dich zu schützen.

Die Wechseljahre sind keine Schwächephase, sie sind eine Phase der Neujustierung.

Und vielleicht geht es nicht darum, weniger zu essen, sondern darum, weniger allein zu tragen.

Einladung

Wenn du merkst, dass dich diese Gedanken berühren, dann darfst du das ernst nehmen. In meiner Begleitung schauen wir nicht nur auf Ernährung, wir schauen auf das, was dich wirklich belastet und wie dein Körper wieder in Balance kommen kann.

Nicht mit Druck lieber mit Klarheit.

Wenn du merkst, genau das ist mein Thema dann begleite ich dich gern.

In meinen 1:1-Begleitungen schauen wir nicht nur auf Lebensmittel.
Sondern auf das, was dein Körper wirklich braucht.

Und vorher reden wir darüber ob und wie ich dich unterstützen kann. Unverbindlich und kostenfrei.

Hier kannst du dir deinen Klarheitstermin buchen: https://basisch-gesund-leben.de/termin-buchen/