Hast du dich auch schon mal gefragt, warum du trotz Kalorienzählen und gesunder Ernährung einfach nicht abnimmst? Oder warum der Bauch abends immer ein bisschen dicker aussieht als morgens? Die Antwort liegt nicht nur im was du isst – sondern wann.
Und genau hier liegt ein echter Gamechanger für uns Frauen im Wechsel: Denn unser Stoffwechsel ist ein echtes Uhrwerk – und das tickt nicht rund um die Uhr gleich schnell.
Dein Stoffwechsel liebt den Morgen
Morgens läuft unser Körper auf Hochtouren: Der Cortisolspiegel ist hoch, der Stoffwechsel kommt in Schwung, und die Zellen warten nur darauf, Energie sinnvoll zu verwerten – für Wärme, Entgiftung, Zellaufbau. Du bist quasi im Verbrennungsmodus. Also: her mit einem kräftigen Frühstück!
Denn morgens reagiert dein Körper besonders gut auf Insulin. Das heißt: Die Energie aus dem Frühstück wird besser verarbeitet – und nicht so leicht als Fett abgespeichert.
Morgens = Energie nutzen. Abends = Energie bunkern.
Ein simples Prinzip. Und doch machen es so viele von uns andersrum: Tagsüber zu wenig, abends zu viel. Dabei ist gerade in den Wechseljahren unser Stoffwechsel sowieso schon ein bisschen gemütlicher unterwegs – und da lohnt sich jede Unterstützung.
Abends geht das Licht aus – auch beim Stoffwechsel
Je später der Tag, desto langsamer wird dein Stoffwechsel. Dein Körper bereitet sich auf Regeneration vor, nicht auf Verdauungsarbeit. Und da kommt das nächste hormonelle Duo ins Spiel: Melatonin wird ausgeschüttet, du wirst müde – aber der Blutzucker bleibt oben, wenn du spät noch Pizza, Brot oder Chips isst.
Die Folge: schlechter Schlaf, Heißhunger am nächsten Tag – und eine Waage, die nicht mitspielt.
Denn: Abends ist dein Körper eher im „Speicher-Modus“. Kohlenhydrate, die er nicht mehr braucht, wandern – genau – in den Bauchspeck.
Und hier geht’s nicht nur ums Äußere. Zu viel viszerales Fett kann auf Dauer zu echten Gesundheitsproblemen führen, wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Fettleber – um nur ein paar zu nennen.
Was tun gegen den abendlichen Couch-Hunger?
Abends lauert die eigentliche Herausforderung: Der Fernseher. Oder das Handy. Und die Chips-Tüte.
Kennst du das? Einmal angefangen – zack, leer.
Was im Mund so kurz Freude bringt, hängt sich dann ewig an die Hüften. Leider wahr: Once on the lips, forever on the hips.
Hier hilft nur eins: Struktur schaffen. Und Genießen statt Gewohnheit.
👉 Snacke bewusst – und lieber tagsüber.
Ein kleines Stück Schokolade nach dem Mittagessen ist besser als ein ganzer Schokoriegel um 21 Uhr.
👉 Iss abends früher und leichter.
Zwei Stunden vor dem Schlafen nichts mehr essen – dein Bauch (und dein Schlaf) werden’s dir danken.
👉 Beweg dich nach dem Abendessen.
Ein Spaziergang senkt den Blutzuckerspiegel und regt den Stoffwechsel an – wie ein kleiner Spaziergang durchs Verdauungsfeuerwerk.
Was dein Teller dir sagen will – morgens, mittags, abends
💚 Frühstück: Bitte vollwertig! Denk an Porridge mit Beeren und Nüssen, Vollkornbrot mit Quark oder ein herzhaftes basisches Müsli. Dein Körper sagt Danke – mit Energie und stabilen Nerven.
💚 Mittagessen: Bunt, sättigend, basenreich – Gemüse satt, hochwertiges Eiweiß (Hülsenfrüchte, Fisch, Quark) und ein paar komplexe Kohlenhydrate wie Quinoa, Kartoffeln oder Vollkornreis.
💚 Abendessen: Weniger ist mehr. Eine warme Gemüsesuppe, gebratenes Gemüse mit Tofu, ein kleiner Salat mit gekochtem Ei – eiweißreich, aber leicht.
Und wenn du dir abends doch mal was gönnen willst – bitte mit vollem Genuss und gutem Gefühl. Denn nichts ist schlimmer als das schlechte Gewissen danach.
Dein Take-away
Iss morgens wie eine Kaiserin, mittags wie eine Künstlerin – und abends wie eine weise Frau.
Denn du hast es in der Hand. Oder besser gesagt: auf dem Teller.
Gerade in den Wechseljahren zählt jeder kleine Hebel, der dir Energie, Leichtigkeit und Wohlgefühl zurückgibt.
Wenn du also das nächste Mal zum Abendbrot greifst, frag dich:
Tut mir das jetzt wirklich gut? Oder braucht mein Körper gerade etwas anderes?
Du möchtest dein Essverhalten endlich so umstellen, dass es zu deinem Rhythmus passt – und nicht gegen deinen Körper arbeitet?
Dann schnapp dir ein kostenfreies Erstgespräch bei mir.
Lass uns gemeinsam schauen, wo du gerade stehst – und wie du wieder in deinen Flow kommst.