Frühling auf dem Teller: Genieße die Spargelzeit!

Sobald der Frühling Einzug hält, beginnt die lang ersehnte Spargelsaison – und ich liebe sie!

Frischer Spargel aus heimischem Anbau ist für mich ein Muss. Hier in Norddeutschland gibt es viele Möglichkeiten, dieses edle Stangengemüse in bester Qualität zu bekommen.

Obwohl Spargel kein basisches Lebensmittel ist, liefert er wertvolle Vitalstoffe und passt wunderbar in eine ausgewogene Ernährung – außer in einer strengen Basenkur, also beim Basenfasten.

Doch ganz auf ihn zu verzichten, solltest du nicht! Er steckt einfach voller gesunder Inhaltsstoffe, ist unglaublich vielseitig und ein echter Genuss!

Weiß, grün oder violett – welcher Spargel darf es sein?

Weißer Spargel schmeckt mild und zart. Er wird gestochen, bevor er das Sonnenlicht sieht.
Grüner Spargel ist intensiver im Geschmack und muss meist nicht geschält werden.
Violetter Spargel bekommt seine Farbe durch Sonneneinstrahlung. Er schmeckt würziger und hat zusätzlich gesunde Farbstoffe.

Ein echtes Supergemüse!
Spargel wurde schon früher als Heilpflanze genutzt – zum Beispiel bei Blasenproblemen oder Husten. Heute schätzt man ihn wegen seiner antioxidativen, entzündungshemmenden und entgiftenden Eigenschaften.

Zudem enthält er:
• 94 % Wasser – perfekt zum Entschlacken.
• Ballaststoffe (Inulin) – Futter für deine guten Darmbakterien.
• Wenig Kalorien (18 kcal/100 g) – ideal zum Abnehmen.

Menschen mit hohen Harnsäurewerten oder Nierenproblemen sollten jedoch ihre individuelle Verzehrmenge mit einem Arzt abstimmen.

So erkennst du frischen Spargel:
• Die Köpfe sind geschlossen (beim grünen Spargel dürfen sie leicht geöffnet sein).
• Die Stangen quietschen, wenn du sie aneinanderreibst.
• Der Duft ist frisch und aromatisch.
Am besten verarbeitest du Spargel innerhalb von 3 Tagen. Falls du ihn lagern musst, wickle ihn in ein feuchtes Tuch und lege ihn ins Gemüseschubfach.

Zubereitungstipps:
• Weißer und violetter Spargel: Unterhalb des Köpfchens schälen.
• Grüner Spargel: Nur das untere Drittel schälen.
• Kochzeit: 10–15 Minuten, bei grünen Stangen oft nur 8 Minuten.
• Alternative Zubereitung: Kurz in der Pfanne anrösten – das intensiviert den Geschmack.
Lust auf eine kreative Spargelküche?
• Verwerte das Kochwasser für eine aromatische Suppe. Rezept hier
• Kombiniere Spargel mit Bärlauchpesto – ein Traum! Rezept hier
• Schneide einige Stangen klein, friere sie ein und nutze sie später für ein Curry oder eine Gemüsesuppe.
• Würze mit frischen Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch oder Kerbel.

Jetzt heißt es: Genieße die Spargelzeit! Denn am 24. Juni ist Schluss – also ran an die Stangen!