Meine 8 Tipps, die dir das Basenfasten erleichtern und Fastenkrisen minimieren

Bin ich gemeinsam mit meinen Kursteilnehmern/innen eine Woche zum Basenfasten im Kloster kommt es vor, dass es die ein oder andere Krise gibt. Die Einen klagen über Kopfschmerzen oder Schwindel, die Anderen über Blähungen oder Muskelschmerzen. In den ersten Tagen stellt sich manchmal eine gewisse Reizbarkeit ein oder ein Motivationsloch ein.

Damit du eine erlebnisreiche und erholsame Fastenwoche genießen kannst, empfehle ich einige Tage vor dem Start den Genuss von Kaffee oder schwarzem Tee zu reduzieren, am besten am Tag vorher „clean“ zu sein.

Befolge in der Fastenwoche diese 8 Tipps und du wirst dich schnell wohler fühlen.

  1. Halte die goldenen Regeln ein (erklärt in einem anderen Blogartikel)
  2. Gönn dir Ruhe! Vielleicht meditierst du mal

Ausreichend Schlaf und Entspannung sind wichtig beim Fasten. Doch manchmal kommt man einfach nicht „runter“. Selbst dein kleines Entspannungsritual reicht nicht aus. Grund dafür kann sein, dass Themen aus dem Untergrund auftauchen und deinen Geist beschäftigen. Gerade wenn Ruhe und Entspannung im Alltag noch nicht Einzug gehalten haben oder du dir wenig Zeit dafür einräumst. Manchmal helfen Atemübungen damit der Körper entspannen kann. Auch Entspannungs-Techniken wie die progressive Muskelentspannung und Meditationen können das „Runterkommen“ erleichtern. Ein abendlicher Spaziergang oder das Hören von ruhiger Musik, können dich sicher auch unterstützen. Schau hin was gerade dran ist.

  1. Nutze die Zeit für Bewegung an frischer Luft, am besten im Wald

In Japan ist das sogenannte Waldbaden zu einem Ritual vieler Menschen geworden. Egal wie du es nennen möchtest, gehen im Wald vermindert Stress, stimuliert das Immunsystem und entspannt den Körper. Nutze die Möglichkeit gerade dann, wenn du in eine Fastenkrise mit Lustlosigkeit oder Reizbarkeit kommst. Atme ganz bewusst die frische Luft ein, lausche den Geräuschen im Wald. Beobachte alles um dich herum, die Bäume, das Zwitschern der Vögel, genieße die Natur.

  1. Gönn dir eine Massage, eine erfrischende Gesichtsbehandlung, eine Fußreflexmassage….

Basische Fußbäder, das klassische Basenbad, den Leberwickel oder die Ohrkerzenanwendung, die du in einem Kurs bei mir Kennenlernst, unterstützen dich beim Wohlfühlen. Viele weitere Körperanwendungen, wie eine wohltuende Massage bei Verspannungen oder eine entspannende Gesichtsbehandlung verstärken den Effekt des Fastens.

  1. Tausch dich mit Gleichgesinnten aus, nutze ihre Erfahrungen für dich

Das Reden mit einem netten, vielleicht gleichgesinnten Menschen, gerade wenn es einmal „hakt“ und da ist es egal ob körperliche Beschwerden oder eine emotionale Unausgeglichenheit vorliegt, kann hilfreich sein, um sich wieder besser zu fühlen. Vielleicht reicht es dir schon, dass jemand zuhört.

  1. Suche das Gespräch mit dem Fastenleiter/in, wenn die Motivation verloren geht oder Beschwerden auftreten

Suche am besten eine vertraute Person, am besten den Fastenleiter/in auf und sprich ihn an. Manchmal bedarf es nur kleiner „Stellschrauben“ oder ein gutes Gespräch und es geht wieder aufwärts mit der Motivation.

  1. Sieh die Woche nicht so verbissen, manchmal klappt das ein oder andere nicht so gut

Es geht uns nicht jeden Tag gleich gut. Das ist auch beim Fasten nicht anders. Siehst du alles verbissen dann entsteht Stress und genau den willst du doch in dieser Woche nun wirklich nicht. Bei deiner nächsten Basenfastenwoche klappt das, was diesmal nicht klappen wollte, besser.

  1. Denk an dich – du bist es wert

Mehr braucht hierzu nicht gesagt werden.